Der Modellversuch ist das Programmelement des Landes Sachsen-Anhalt im BLK-Programm "Qualitätsverbesserung in Schulen und Schulsystemen" (QuiSS). Er wird im Auftrag des Kultusministeriums durchgeführt und aus Mitteln des Bundes und des Landes finanziert. Der Modellversuch hat am 1. November 1999 begonnen und endet am 30. Juni 2004.
Die Projektleitung des Modellversuchs liegt beim Landesinstitut für Lehrerfortbildung, Lehrerweiterbildung und Unterrichtsforschung von Sachsen-Anhalt (LISA). Neben zwölf Schulen aller allgemeinbildenden Schulformen, die die Hauptträger des Projekts sind, ist eine "Arbeitsgemeinschaft Schulberatung", bestehend aus sechs Dezernentinnen und Dezernenten der staatlichen Schulaufsicht, am Modellversuch beteiligt. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Die Hauptzielsetzung des Modellversuchs ist die Ableitung von Standards, Kriterien und Indikatoren für Schulprogramme sowie auch von Methoden für deren Evaluation, die es weiteren Schulen ermöglichen sollen, erfolgreich qualitätsfördernde pädagogische Schulentwicklung zu betreiben. Grundlage dafür sind die von den beteiligten Schulen konkret entwickelten, evaluierten und fortgeschriebenen Schulprogramme.
